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Hier beschreibe ich meinen Bau der
kleinen SpurZ-Anlage: Link zum Photoalbum! Im Sommer (2003) fing ich mit der Planung an. Wenn man es genau nimmt habe ich schon 2001 angefangen. Konnte mich aber nie für eine Spur entscheiden. Nach langem suchen, entschied ich mich nun für eine einfache Variante in der kleinsten Serienspur Z. Susanne (meine bessere Hälfte) konnte es schon gar nicht mehr glauben, daß ich nun endlich mit dem Bau begann. Für die kleinste Spur entschied ich mich deshalb, damit ich die Bahn in unseren neuen Wohnzimmertisch integrieren konnte. Ich muß nur die Schublade ersetzen. Von oben ist durch die Glasscheibe alles sichtbar. Ob es nun wirklich soweit kommt … wir werden sehen. Der Anfang ist gemacht. Die Planung der Strecke konnte ich in der Rekordzeit von 4 Monaten mit zeichnen und verwerfen abschließen. Die Grundplatte wurde gekauft. Dann der Rahmen angenagelt und geklebt. Zur Anpassung der Farbe habe ich das Brett noch gebeizt und lakiert. Nun zeichnete ich die Strecke auf und klebte die Steigung (Sperrholzbretchen) und die 2. Ebene auf. Das Grundgerüst war nun fertig. Berghänge werde ich dann später aus Styrodur formen. Als nächster Schritt folge das Aufkleben der Bettung. Da ich sparen mußte nahm ich einfach meine Korkreste (3mm dick), die ich von alten nicht fertiggestellten Projekten übrig hatte, schnitt sie passend aus und klebte sie nach Zeichnung auf. Am einfachsten ging das mit Kontaktkleber. Man muß da nicht allzu genau sein. Später muß die Böschung sowieso zugeschnitten werden. Langsam nahm die Sache gestallt an. Die Befestigung der Gleise stellte das nächste Problem dar. Nach einigen Test entschied ich mich für Silikon als Kleber. Die Gleise hafteten ganz gut und konnten ohne Schäden wieder abgehoben werden. Die Zukunft wird zeigen ob es die richtige Entscheidung war. Zuerst legte ich noch die Punkte fest, an welchen die Reedkontakte eingebaut wurden, bzw. Gleisunterbrechungen notwendig waren. Dann verlegte ich fest drauflos. Geschafft (dachte ich) alle Gleise perfekt verlegt. Wie kann man sich irren. Nach den ersten Test war ich der Verzweiflung nahe. Die Reedkontakte lösten nur mit starken Magneten aus. Dies führte allerdings zu Entgleisungen bei den Wagen als sie bei den Metallweichen vorbeifuhren. Dann sah ich meinen Fehler. Ich hatte die Kontakte quer zur Fahrtrichtung eingebaut. Als ich sie in Fahrtrichtung verlegte reichten kleinere Magnete und die Schaltzeit verhielt sich auch besser. Toll, jetzt kam ich darauf. Die Gleise waren alles schon verlegt. Was blieb anderes übrig. Ich löste die Gleise (ging besser als erwartet) und versetzte die Kontakte. Zum Glück ging das besser als erwartet. Schwierig wurde es nur in Weichennähe, da konnte man das Gleis nicht so leicht biegen für das wieder zusammenstecken.
Nun im Dezember (2003) war dieses Hürde entgültig geschafft. Was wird wohl als nächstes kommen? Die ersten Fahrversuche konnte ich nun starten. Sie waren ganz gut. Wichtig bei dieser kleinen Spur ist Sauberkeit auf den Gleisen. Ein wenig ruckelt sie aber das läßt sich verkraften. Ob nun digital oder manuell gesteuert habe ich bis jetzt offen gelassen. Für beide Varianten habe ich aber vorgesorgt. Nun begann ich den Kork zurechtzuschneiden (Böschung). Mit einem dünnen Messer (Skalpell) ging das ganz gut. Jetzt schaut das schon super aus. Ich freue mich schon aufs einschottern!!! Bis jetzt habe ich noch keine zufriedenstellende Variante gefunden. Übrigens im neuen NOCH-Katalog habe ich schon beschotterte Bettungen für SpurZ gesehen. Wenn ich das gewußt hätte! Nach einem Spaziergang mit den Kindern durch das Dorf, fand ich auf div. Baustellen Reste von Styrodur. Diese kann ich gut für Böschungen verwenden. Die lassen sich gut zuschneiden und kleben (Achtung: nur Weißleim). Also ging fest ans Werk. Nun waren die Böschungen zugeschnitten. Das ganze bekam Gesicht. Nächste Hürde würde der Tunnel werden. Diesen habe ich aus mehreren Teilen zusammengeklebt und dann zugeschnitten. Noch schaut er etwas wie ein Brotkasten aus. Das sollte aber noch werden. Zwischenzeitlich habe ich die Bahnschranken (habe ich bei Ebay günstig ersteigert) montiert. Nach einem kleinen Umbau (jede der Lampen wird nun über eine LED von unten versorgt), funktioniert das abwechslungsweise Blinken mit einer kleinen elektronische Schaltung perfekt. März 2004 Das "Gebirge" nimmt nun schon seine entgültige Form an. Mit Kork verlege ich die Straße bis zur Stadt. Auch der Weg zum kleinen Dorf habe ich aufgeklebt aufgeklebt. April 2004 Der Hang und der Tunnel habe ich mit Spachtelmasse überzogen. Mit der Farbgebung muß ich allerdings noch experementieren. Endlich wage ich mich an die Einschotterung der Gleise. Die Mischung aus Wasser u. Weißleim (1:1) trage ich mit einem dünnen Pinsel auf der Böschung auf und streue vorsichtig die Gleisschottermischung auf. Eine etwas mühsame Arbeit (mein Rücken stöhnt...). Nach einigen Stunden Trockung sauge ich das überschüssige Material mit dem Staubsauger ab. Scheint ganz gut zu werden. Lange Pause ... Oktober 2004 Ich wage die ersten Versuche der Begrasung. Ergebnis: Mit Leim bestreiche ich die zu begrasende Flache dick ein. Diese bestreue ich mit Streugras. Dazu nehme ich eine Plastikflasche, die eine ca. 3mm Öffnung in der Kappe hat. Nach einigen Stunden Trocknungszeit - am besten am nächsten Tag - saube ich mit dem Staubsauger das überschüssige Gras. Nun zeigt sich das Ergebnis. Gelungen? Glaube es ist für mein Erstlingswerk ganz toll geworden.
Tipp: Die zu bestreuenden Fläche sollten sich gerade sein. Ich habe mit Spachtelmasse einige Unebenheiten, Hügel, Felsen eingebaut. Das wirkt sehr gut. Manchmal darf ruhig eine Felsen herausschauen. Vorher den Untergrund aber grau einfärben. Ev. kann man mit der Farbe auch experementieren. Am besten mal einen Spaziergang machen und die Natur beobachten. Weiters habe ich am Gleisrand noch einen Schotterweg angelegt.
November 2004 Vor dem Tunnel/Berg hatte ich große Angst. Wie soll ich ihn begrünen. Nur teilweise oder doch ganz. Muss ich ihn einfärben. Na, gehen wir es halt an. Ich mischte mir aus Plakatfarbe ein dunkles Grau und "beschmierte" ihn einfach. Dann mischte ich nochmals weiß dazu. Es wurde ganz hell. Damit bestrich ich die Erhebungen leicht. Man kann ruhig experementieren. Ist es trocken malt man halt darüber. Nun bestrich ich die nicht zu steilen und geraden Flächen mit Leim und begrünte das Ganze. Am nächsten Tag wieder absaugen.
Wie geht es weiter? Im Moment mache ich eine Pause. Vorgenommen habe ich mir im Winter 2007 einige neue Bauten zu erstellen.
Hier der aktuelle Stand meiner "Bauarbeiten":
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Stand: 08.12.07